
Kriminalität auf Mauritius
Gibt es häufig Überfälle auf Mauritius?
Ist die Kriminalität hoch auf Mauritius?
Worauf soll ich achten, um Übergriffe zu vermeiden?
Grundsätzlich gesagt ist Mauritius recht sicher. Ich selbst wandere viel in der Natur und dort ist mir noch niemand quer gekommen.
Sicherheitshinweise der Auswärtigen Ämter (DACH):
Natürlich geht es auch hier im vermeintlichen Paradies auf Mauritius nicht ganz ohne Kriminalität ab, leider. Gerade während der Lockdown-Zeit sind gehäuft Überfälle passiert, was sicherlich mit der Situation zu tun hatte, dass den Menschen das Einkommen weggefallen ist. Das ist aber natürlich keine Entschuldigung dafür.
Einige viel wiederholte Grundsätze sollte man natürlich beachten. Nicht zuviel Bargeld mitnehmen. Pässe, Ausweise, Führerschein am besten im Safe auf dem Zimmer lassen. Wenn man trotzdem sich ausweisen will, Fotokopien zum Vorzeigen machen. Bargeld unterwegs besser verstauen als in der hinteren Hosentasche. Evtl. in einer dieser unsexy Bauchgürteltaschen, Rucksack vor dem Körper anstatt auf dem Rücken.
Oft steht man als Fremder nicht lange in einer Kontrolle. Es kann sein, dass man durchgewunken wird, wenn man English, oder vielleicht Deutsch? 😉 mit den Beamten spricht. Das hatte ich mal mit meiner mauritische Frau im Auto bei einer Polizeikontrolle. Der Lehrling wollte mich vor 15 Jahren partout nicht kontrollieren, als er meinen deutschen Führerschein sah. Er sagte zu seinem Ausbilder „Li koz allmand“ – „Er spricht deutsch“ auf die bitte seines Kollegen, mit mir in Kontakt zu treten. Englisch hätte es natürlich auch getan.
Eine weitere Story, die ich gehört habe: Es kann passieren dass man mit einem Privatauto hier unterwegs ist. Nummernschilder wiesen auch nicht darauf hin, dass es ein Leihwagen sein könnte. Ein Polizist stoppte das Auto, dessen erste Frage war: Tourist? Ein einfaches „Ja“ besiegelte die ungestörte Weiterfahrt.
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Tipp: Die Übersetzung direkt aus dem Französischen nach Deutsch ist immernoch recht grottig. Ich denke man kann den Zusammenhang am Ende verstehen. Besser geht es aber das Französische zuerst ins Englische zu übersetzen und dann, ggfs., ins Deutsche.Unterwegs mit dem Leihwagen
Natürlich kann man hier auch ein Auto mieten. Da sollte man aber drauf achten, dass man evtl. Übeltäter nicht zum Einbruch ins Auto motiviert, z.B. wenn im Innenraum genug wertvolle Dinge sichtbar herumliegen.
Mir ist dies an den 7 Wasserfällen auch schon passiert, eine kleine unscheinbare Tasche lag im Auto und ein Paar relativ neue Turnschuhe. Kosten für mich am Ende bei ca. 16000 Rs (ca 400 € zu der Zeit) und noch schlimmer der Stress mit Werkstatt und neuen Reisepass bestellen. Ich habe immer gehofft, an den Wasserfällen einen „Hobbit“ mit viel zu großen, blauen Turnschuhen rumlaufen zu sehen. Ist aber leider nicht passiert.
Übrigens, ein Leihwagen sollte vorne und hinten ein gelbes Nummernschild haben. Ist es das nicht, ist etwas faul. (Vorne weiß/hinten gelb = Privatwagen; vorne und hinten weiß = Taxi, orange = Fahrschulauto, grün = spezielle Organisationen)

Beim Wandern / Zu Fuß
Im Nationalpark gab es auch Überfälle mit Diebstahl. Da frage ich mich aber, warum man im Nationalpark ca. 500 Euro an sich haben muss. Man kann auf der Insel vielerorts mit Karte zahlen, da sollten 50 Euro für die Tagestour reichen. Auch das ist natürlich keine Entschuldigung für den Überfall. Aber man muss die Leute ja nicht noch zusätzlich motivieren, weitere Touristen zu überfallen.
In Bel Ombre ist ein tchechisches Ehepaar recht übel überfallen worden, als sie einen Spaziergang am Strand machen wollten. Inklusive durchtrennter Arterie bei der Frau mit längerem Klinikaufenthalt.
Ein Bekannter hatte mal eine „Situation“ am Marktgelände in Port Louis. Ihm kamen zwei verdächtige Gestalten entgegen, die sich Handzeichen gaben, nach dem Motto „Du links ich rechts“. um meinen Bekannten scheinbar in der Mitte zu haben, um ihm die Tasche zu entreißen. Er hatte aber den Braten schon gerochen, und dank seines Kampfsporttrainings hatte er dem einem die Schulter entgegengedrückt, dass dieser fast in den Stand eines Händlers viel und dem anderen Typ hat ein Blick a la „würd ich jetzt besser nicht machen“ geholfen. Die umstehenden Händler haben es scheinbar recht verschmitzt begrüßt.
Selbst im Hotel ist es passiert
Leider ist es auch hier schon zum Äußersten gekommen. Der wahrscheinlich bekannteste Fall ist der bis dato unaufgeklärte Tod an der Nordirischen Persönlichkeit Michaela McAreavey (2011).